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Zustand von Schallplatten und Covern bewerten
Die Screenshots zeigen die App auf Englisch.



VinylBox
Scanne, verwalte und verkaufe deine Platten mit deinem Discogs-Konto auf iPhone und iPad.
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Um den Zustand einer Schallplatte zu bewerten, bewertest du Platte und Cover getrennt nach dem Goldmine-Standard, den Discogs verwendet, von Mint bis Poor. Prüfe beide Seiten unter hellem, schräg einfallendem Licht, spiel die Platte ab, wenn du kannst, und notiere jeden Mangel mit Seite und Track. Meist bestimmt der schlimmste Mangel die Note. Liegt ein Exemplar zwischen zwei Noten, wähle die niedrigere und schreib dazu, warum.
VinylBox, eine unabhängige App für Schallplatten, CDs und Kassetten auf iPhone und iPad, die mit deinem Discogs-Konto funktioniert, speichert diese Noten beim jeweiligen Exemplar. Leg „Medienzustand“, „Zustand des Covers“ und „Notizen“ fest, sobald du ein Exemplar speicherst, oder später auf der Veröffentlichungsseite, und lass dir von der „Sammlungsverwaltung“ die Platten und CDs zusammenstellen, denen noch eine Note fehlt.
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Was ist der Goldmine-Standard für Schallplatten?
Der Goldmine-Standard ist die gängige Skala der Zustandsnoten für Schallplatten: Mint (M), Near Mint (NM or M-), Very Good Plus (VG+), Very Good (VG), Good Plus (G+), Good (G), Fair (F) und Poor (P). Discogs verwendet ihn auf seinem Marketplace und in den Zustandsfeldern deiner Sammlung, wobei Platte und Cover getrennt bewertet werden.
| Note | Die Schallplatte | Das Cover |
|---|---|---|
| Mint (M) | Perfekt und nie abgespielt, eventuell noch originalverschweißt; vergib diese Note selten, wenn überhaupt | Perfekt, ohne jede Spur |
| Near Mint (NM or M-) | Glänzend, ohne sichtbare Abnutzung und ohne Spuren auf den Etiketten; läuft ohne Nebengeräusche | Höchstens minimale Gebrauchsspuren; keine Knicke, kein Ringabrieb, keine Nahtrisse oder Cut-out-Markierungen |
| Very Good Plus (VG+) | Feine Schrammen oder Haarlinien, die man nicht hört; eine leichte Verwellung, die den Klang nicht beeinträchtigt | Geringe Abnutzung: leicht aufgebogene Ecken, ein Riss unter 2,5 cm (1 Zoll) an der unteren Naht, eventuell eine Cut-out-Markierung |
| Very Good (VG) | Matter, mit Rillenabnutzung und leichten Kratzern, die man fühlt; Nebengeräusche in leisen Passagen, die die Musik nicht übertönen | Deutliche Gebrauchsspuren: Ringabrieb, Knicke, längere Nahtrisse, Beschriftung oder ein Preisaufkleber |
| Good Plus (G+) und Good (G) | Läuft ohne Springen durch, mit starken Nebengeräuschen, Knistern und sichtbarer Abnutzung | Deutliche Nahtrisse, starker Ringabrieb, Klebeband oder Beschriftung |
| Fair (F) und Poor (P) | Angebrochen, stark verwellt oder springt und bleibt hängen | Durchgerissen, mit Wasserschaden oder voller Spuren |
Die Tabelle fasst die Bewertungsdefinitionen von Discogs und Goldmines Record Grading 101 zusammen (beide auf Englisch). „Good“ ist eine niedrige Note, weit unter dem, was das Wort („gut“) im Alltag bedeutet. Zwischennoten wie VG++ handhabt jeder Verkäufer anders, wie Goldmine anmerkt; Discogs bleibt bei den acht oben genannten Noten.
So bewertest du Schallplatten, Schritt für Schritt
Geh jedes Mal in derselben Reihenfolge vor, schreib alles gleich mit und leg die Noten erst ganz am Ende fest.

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Sorg für helles Licht und eine saubere Unterlage. Stell eine Lampe schräg und nah an die Platte: Streiflicht zeigt Spuren, die Deckenlicht verbirgt. Wasch und trockne deine Hände und fass die Platte nur am Rand und am Etikett an, wie es die Library of Congress empfiehlt. Beginne eine Notiz mit vier Zeilen: Seite A, Seite B, Cover und Inhalt.
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Vergleiche dein Exemplar mit seiner Veröffentlichung. Scanne in VinylBox Cover oder Barcode, wähle deine Version und tippe auf „Details anzeigen“: Die Fotos auf der Veröffentlichungsseite, oft von der Rückseite und den Etiketten, zeigen, was zu deinem Exemplar gehören sollte. Notiere jede fehlende Beilage oder bedruckte Innenhülle. Welche Prüfungen dazugehören, zeigt unser Ratgeber, wie du eine Vinyl-Pressung erkennst.

Wähle „Barcode“ oder „Cover“ und richte die Hülle dann im Rahmen aus. -
Prüfe jede Seite der Schallplatte. Kipp sie langsam unter der Lampe und such nach Schrammen, Kratzern und matten Stellen durch Rillenabnutzung. Ein Kratzer, den du mit dem Fingernagel fühlst, bedeutet nach den Definitionen von Discogs wie von Goldmine VG oder schlechter; um das zu testen, berühr nur diese eine Linie, ganz leicht, mit einem sauberen, trockenen Nagel. Prüf den Rand auf Verwellungen und die Etiketten auf Beschriftung und Aufkleber. Verdeckt Staub die Oberfläche, reinige die Platte zuerst, damit du Schmierspuren von Kratzern unterscheiden kannst.
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Spiel beide Seiten ab. Hör dir mit einer sauberen Nadel jeden Track an, auch die leisen Intros und Ausblendungen, wo sich Nebengeräusche zuerst zeigen, und notiere jedes Klicken, Knacken oder Springen mit Seite und Track. Lass diesen Schritt bei einem originalverschweißten Exemplar aus oder bei einem, das du für Mint hältst: Der Bewertungsleitfaden von Discogs rät davon ab, eine Platte abzuspielen, die vermutlich Mint ist, und wie Goldmine anmerkt, bedeutet eine geöffnete Schrumpffolie für manche Sammler bestenfalls Near Mint. Beschreib die Platte stattdessen als originalverschweißt (siehe „Häufige Fragen“).
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Bewerte das Cover für sich. Prüf Vorderseite, Rückseite, Rücken, Nähte, Ecken und Öffnung, dann Innenhülle und Beilagen. Eine saubere Platte wertet ein abgenutztes Cover nicht auf.
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Leg die Noten fest. Der schwerwiegendste Mangel bestimmt die Obergrenze. Die Note einer Platte muss dazu passen, wie sie aussieht und wie sie klingt: Eine lautlose Schramme kann noch VG+ sein, ein tickender Kratzer nicht, und deutliche Abnutzung wie verlorener Glanz hält selbst eine Platte ohne Nebengeräusche unter VG+. Klingt sie besser, als sie aussieht, notiere „optisch VG, klanglich VG+“. Zwischen zwei Noten wählst du die niedrigere.
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Speichere die Noten in VinylBox. Melde dich in VinylBox mit Discogs an. Neu bei Discogs? Erstelle über den Anmeldebildschirm von VinylBox kostenlos ein Discogs-Konto. Tippe auf der Veröffentlichungsseite, die du in Schritt 2 geöffnet hast, oder in der Scan-Ansicht auf „+ Zur VinylBox hinzufügen“. Sobald auf der Taste „✓ In der VinylBox“ steht, legst du „Medienzustand“ und „Zustand des Covers“ fest und überträgst die Notiz aus Schritt 1 in „Notizen“. Auf der Veröffentlichungsseite findest du diese Felder unter „In deiner Sammlung“, in der Scan-Ansicht unter der Wertanzeige. Sie werden mit deiner Discogs-Sammlung synchronisiert.

„In deiner Sammlung“ (In Your Collection) auf einer Veröffentlichungsseite: die Noten und Notizen des Exemplars, darunter „Verkaufen“ (Sell).
VG vs. VG+ bei Vinyl: Was ist der Unterschied?
Der Unterschied zwischen VG und VG+ zeigt sich im Klang wie im Aussehen. Eine VG+-Platte zeigt leichte Spuren sorgfältigen Gebrauchs, sollte laut dem Bewertungsleitfaden von Discogs aber theoretisch genauso klingen wie Near Mint. Eine VG-Platte hat viel von ihrem Glanz verloren und hörbare Nebengeräusche in leisen Passagen, Intros und Ausblendungen, doch die Musik bleibt im Vordergrund.
| Prüfpunkt | VG+ | VG |
|---|---|---|
| Oberfläche | Überwiegend glänzend, mit feinen Schrammen oder Haarlinien | Matter, mit sichtbarer Rillenabnutzung |
| Kratzer | Zu leicht, um sie zu fühlen | Leichte Kratzer, die du mit dem Fingernagel fühlst |
| Klang | Sauber; etwaige Spuren sind nicht zu hören | Nebengeräusche in leisen Passagen; manche Kratzer können ticken |
Nach der Definition von Discogs schließt ein hörbarer Mangel VG+ aus, so sauber der Rest der Platte auch aussieht.
Hypothetisches Beispiel: Lanternfield Avenue von Orla Pennick, Katalognummer QMR-517 bei Quillmere Records, ist eine erfundene LP. Angenommen, ein Exemplar zeigt Folgendes:
| Wo | Mangel | Spricht für |
|---|---|---|
| Seite A | Zwei feine Schrammen, beim Abspielen nicht zu hören | VG+ |
| Seite B | Ein Kratzer quer über B2, den du mit dem Fingernagel fühlst; er tickt etwa zehn Umdrehungen lang | VG |
| Cover | Leicht aufgebogene Ecken und ein gut 1 cm langer Riss an der unteren Naht | VG+ |
Der tickende Kratzer bestimmt die Note der Platte: Medium VG, Cover VG+. Die Notiz lautet: „Beim Abspielen bewertet, beide Seiten. Seite A: zwei feine Schrammen, nicht hörbar. Seite B: Kratzer auf B2 tickt etwa zehn Umdrehungen lang. Cover: Ecken leicht aufgebogen, gut 1 cm Riss an der unteren Naht. Bedruckte Innenhülle dabei.“
Sichtbewertung oder Hörbewertung: Welcher sollte ich trauen?
Trau einer Hörbewertung mehr: Sie prüft nicht nur, wie eine Schallplatte aussieht, sondern auch, wie sie klingt, während eine Sichtbewertung den Klang nur vorhersagt. Sichtbewertungen gehen schneller, sind verbreitet und in Ordnung, wenn du sie als solche kennzeichnest. Der Bewertungsleitfaden von Discogs bittet Verkäufer, jeden Artikel zu prüfen und ihn in den meisten Fällen auch abzuspielen.
Goldmine erklärt, dass Händler nach Sicht bewerten, weil sie mehr Ware haben, als sie abspielen könnten, und dass Rillenabnutzung anders als Kratzer und Verwellungen schwer zu erkennen ist. Nach Goldmines Erfahrung klingen LPs aus den 1950er-Jahren bis etwa 1971 meist besser, als sie aussehen, neuere LPs bis 1989 dagegen schlechter.
Setz beide dort ein, wo sie passen:
- Deine eigene Sammlung katalogisieren: Kennzeichne eine Sichtbewertung mit „nach Sicht bewertet, noch nicht abgespielt“ und aktualisiere sie, sobald du die Platte abspielst.
- Verkaufen oder tauschen: Bewerte die Platte beim Abspielen oder sag, was du nicht geprüft hast, etwa „A1 und B3 abgespielt; Rest nicht abgespielt“.
- Im Plattenladen kaufen: Bewerte nach Sicht und rechne mit einer Abweichung; unsere Checkliste für den Kauf gebrauchter Schallplatten erklärt diese schnelle Prüfung.
Wie bewerte ich ein Plattencover?
Bewerte ein Plattencover auf derselben Skala wie die Platte, aber für sich, nachdem du bei gutem Licht jede Fläche, jede Naht und jede Ecke geprüft hast. Führ Innenhülle und Beilagen getrennt auf: Ein fehlendes Poster oder Textblatt ist vielen Käufern wichtig.
Achte auf Folgendes und notiere jeweils, wo es sitzt:
- Ringabrieb: ein heller Kreis, wo sich die Platte durch den Druck gerieben hat.
- Nahtrisse: Die untere Naht ist am anfälligsten. Goldmine lässt dort bei VG+ einen Riss unter 2,5 cm (1 Zoll) zu; längere Risse oder Risse an mehreren Seiten bedeuten VG oder schlechter.
- Knicke und Ecken: Knicke quer durchs Artwork, umgebogene oder gestauchte Ecken.
- Beschriftung, Aufkleber und Klebeband: Namen, Preisaufkleber, Kleberreste und Reparaturen.
- Cut-out-Markierungen: ein gestanztes Loch, eine abgeschnittene Ecke oder ein Sägeschnitt, die reduzierte Restposten kennzeichnen. Goldmine bewertet ein solches Cover nie als Near Mint, VG+ ist aber noch möglich.
- Wasserschäden: gewellte Pappe, Wasserränder und Stockflecken; prüf bei einem Klappcover (Gatefold) auch die Innenseiten.
Die Illustration unten zeigt Ringabrieb und einen langen Riss an der unteren Naht, dazu Knicke und abgestoßene Ecken, damit du siehst, wie das jeweils aussieht und wo es sitzt. Sie ist keine Bewertungsvorlage, und ihr Riss ist länger als die 2,5 cm (1 Zoll), die Goldmine für VG+ zulässt: Bewerte dein eigenes Cover anhand der Definitionen oben.

Eine neutrale Hülle oder Firmenhülle, die nicht für die Veröffentlichung gemacht wurde, gilt bei Discogs als Generic Sleeve; sie braucht keine Note, also beschreib sie in deinen Kommentaren. Im Listing-Formular von VinylBox kannst du ein Cover außerdem als Generic, Not Graded oder No Cover markieren.
Wie behalte ich den Zustand meiner Platten im Blick?
Halte jede Note bei der Schallplatte fest, die sie beschreibt, und zwar in deiner Discogs-Sammlung, wo jeder Eintrag eigene Felder für „Medienzustand“, „Zustand des Covers“ und „Notizen“ hat. VinylBox zeigt sie unter „In deiner Sammlung“ auf der Veröffentlichungsseite jeder Schallplatte und CD, die du besitzt, und synchronisiert Änderungen in beide Richtungen.
Bewerte eine große Sammlung Regalbrett für Regalbrett. Unter „Meine VinylBox“ stellt die „Sammlungsverwaltung“ die Platten und CDs zusammen, denen noch ein Cover- oder Medienzustand fehlt, damit du weißt, wie viele noch übrig sind.

Sind deine Platten und CDs bewertet, filtere die Sammlung nach Zustand, um Exemplare zu finden, die es sich lohnt, durch ein besseres zu ersetzen. Für alles Weitere rund um deinen Katalog lies unseren Ratgeber zum Katalogisieren einer Plattensammlung.
Wie biete ich eine bewertete Platte auf Discogs an?
Biete sie unter der genau passenden Veröffentlichung an, mit deinen Noten für Medium und Cover und mit Kommentaren, die sie erklären. In VinylBox startet das Listing mit den Noten und Notizen, die du bei deinem Exemplar gespeichert hast.
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Öffne das Listing-Formular über dein Exemplar. Tippe auf der Veröffentlichungsseite oder in der Scan-Ansicht auf das grüne „Verkaufen“ unter „Schätzwert“ oder auf „Verkaufen“ unter „In deiner Sammlung“. Beide öffnen das Formular „Neues Angebot“, in das der gespeicherte „Medienzustand“ und „Zustand des Covers“ deines Exemplars übernommen werden.

Beide „Verkaufen“-Tasten (Sell) in der Scan-Ansicht: die grüne unter „Schätzwert“ (Est. Value) und die neben „Entfernen“ (Remove). -
Prüfe „Zustand“ und „Zustand des Covers“. „Zustand“ ist die Note der Platte, übernommen aus deinem „Medienzustand“; „Zustand des Covers“ ist optional. Unsicher? Tippe direkt darunter auf „Brauchst du Hilfe bei der Bewertung deiner Artikel?“

„Zustand“ (Condition) und „Zustand des Covers“ (Sleeve Condition) im Listing-Formular, mit dem Link zur Bewertungshilfe. -
Beschreib die Mängel für Käufer. Deine Notizen landen in den privaten Kommentaren, die nur du siehst. Übertrag die Mängel also in die Kommentare für Käufer, etwa einen Sticker auf dem Cover oder eine leichte Schramme auf Seite B, und gib an, ob du die Platte abgespielt hast.
Der „Vorgeschlagene Preis“ richtet sich nach dem Zustand, den du wählst; Discogs-Preise erklärt zeigt, wie du ihn mit Verkäufen in diesem Zustand abgleichst. Zum Veröffentlichen des Listings brauchst du VinylBox Pro, schon ab 1,99 €/Monat. Damit bekommst du auf den Veröffentlichungsseiten außerdem die Ansicht „Empfohlene Preise“ mit dem Preisvorschlag von Discogs für jede Note, hier für eine Neuauflage von Random Access Memories auf 2 × 180 g Vinyl:

Außerdem fallen Discogs-Verkaufsgebühren an, also berücksichtige sie bei deinem Preis. Hier erfährst du, wie du Schallplatten und CDs vom iPhone aus auf Discogs verkaufst.
Häufige Fragen
Was bedeutet VG+/VG im Listing einer Schallplatte?
Das sind zwei Noten, eine für die Schallplatte und eine für ihr Cover. Goldmine merkt an, dass die meisten LPs mit zwei Noten verkauft werden, doch die Kurzform verrät nicht, welche zuerst steht – prüf also das Listing oder frag den Verkäufer. Discogs erspart dir das Rätselraten mit getrennten Feldern für Medium und Cover (Media und Sleeve). Schreib selbst „Medium VG+, Cover VG“; VinylBox speichert die Noten als „Medienzustand“ und „Zustand des Covers“.
Ist eine originalverschweißte Schallplatte Mint?
Nicht unbedingt. Discogs weist darauf hin, dass ein Artikel originalverschweißt und trotzdem nicht Mint sein kann, und Goldmine warnt, dass eine eingeschweißte Platte neu eingeschweißt worden sein kann, innen vielleicht nicht Near Mint ist oder sogar die falsche Platte enthält. Bewerte das Cover, das du durch die Schrumpffolie siehst, lass „Medienzustand“ in deiner Sammlung leer und schreib „Originalverschweißt, nicht abgespielt“ in „Notizen“; die „Sammlungsverwaltung“ zählt das Exemplar dann weiter als unbewertet, bis du es öffnest und bewertest. Ein Discogs-Listing braucht eine Note für das Medium, also wähle eine, hinter der du stehen kannst, und schreib in die Kommentare, dass die Platte originalverschweißt und ungeprüft ist.
Sollte ich eine Schallplatte vor dem Bewerten reinigen?
Ja, wenn Staub oder Schmutz die Oberfläche verdecken. Discogs empfiehlt, Schallplatten vor dem Bewerten zu reinigen, damit du Schmierspuren von Kratzern unterscheiden kannst, und Schmutz kann Nebengeräusche verursachen, die kein Schaden sind. Eine Reinigung entfernt weder Kratzer noch Rillenabnutzung, also bewerte die Platte, sobald sie sauber und trocken ist.
Wie bewerte ich eine CD?
Mit derselben Skala: „Medienzustand“ gilt für die Disc, „Zustand des Covers“ für Booklet, Inlay und andere gedruckte Teile. Fass die Disc am Rand und am Mittelloch an, wie es die Library of Congress empfiehlt, prüf beide Seiten, vor allem die bedruckte Labelseite, wo ein Kratzer die direkt darunterliegende Datenschicht beschädigen kann, und spiel sie dann komplett ab. Auf der Skala von Discogs hat eine VG+-Disc ein paar kleine Schrammen, eine VG-Disc ziemlich viele leichte Schrammen oder mehrere tiefere Kratzer. Standard-CD-Hüllen (Jewelcases) werden nicht bewertet. So katalogisiert VinylBox CDs.
Mit welcher App kann ich den Zustand meiner Schallplatten erfassen?
VinylBox, eine unabhängige App für iPhone und iPad, die mit deinem Discogs-Konto funktioniert, erfasst „Medienzustand“, „Zustand des Covers“ und „Notizen“ für jedes Exemplar, synchron mit deiner Discogs-Sammlung. Die „Sammlungsverwaltung“ stellt die Platten und CDs zusammen, denen noch eine Note fehlt, und wenn du verkaufst, werden deine Noten in ein Discogs-Listing übernommen (zum Veröffentlichen brauchst du VinylBox Pro, schon ab 1,99 €/Monat, und es fallen Discogs-Gebühren an). VinylBox kannst du kostenlos im App Store laden und mit einem kostenlosen Plan nutzen, der sich perfekt für den Einstieg und kleinere Sammlungen eignet.
Nimm dir eine Schallplatte vor, die du gut kennst, und bewerte sie: Licht an, hinsehen, hinhören, dann beide Noten aufschreiben und begründen. Lade VinylBox, melde dich mit Discogs an und speichere die Noten beim Exemplar.
