Schallplatten und CDs erkennen

CD-Ausgabe erkennen: So geht’s

Die Screenshots zeigen die App auf Englisch.

Passende CD- und Vinyl-Ausgaben eines Albums in VinylBox, jeweils mit Land, Jahr und Format

Um eine CD-Ausgabe zu erkennen, ordnest du die Disc und die Verpackung in deinen Händen einer bestimmten Veröffentlichung auf Discogs zu. Scanne den Barcode oder suche danach, grenze die Versionen nach Format, Land und Jahr ein und durchsuche sie nach deiner Katalognummer. Lies dann den Matrix-Text und die IFPI-Codes rund um das Mittelloch. Die Veröffentlichung, deren Details alle zu deinem Exemplar passen, ist deine Ausgabe.

VinylBox, eine unabhängige iPhone- und iPad-App für Schallplatten, CDs und Kassetten, die mit deinem Discogs-Konto funktioniert, bringt diese Schritte zusammen. Sie scannt den Barcode oder das Cover einer CD, listet die passenden Discogs-Veröffentlichungen mit den Kennungen auf, die Discogs zu jeder hat – IFPI-Codes inklusive –, filtert sie nach Format, Land, Jahr und Label, durchsucht sie nach Katalognummer, Matrix oder IFPI-Code und speichert die Ausgabe, die du bestätigst.

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CD-Ausgabe, Veröffentlichung oder Pressung: Was ist der Unterschied?

Eine CD-Ausgabe ist eine Discogs-Veröffentlichung (Release): eine Version eines Albums, die sich durch Label, Katalognummer, Land, Verpackung und Kennungen von anderen unterscheidet. Sie ist das, was du einer Sammlung hinzufügst, und auf sie beziehen sich die Werte.

Remaster sowie regionale, Club-, Deluxe- und japanische Ausgaben mit Obi-Streifen sind eigene Veröffentlichungen, wenn sie sich unterscheiden lassen, und unter dem Master-Release des Albums zusammengefasst. Eine Pressung ist ein einzelner Produktionslauf. Discogs lässt Discs verschiedener Hersteller als eigene Veröffentlichungen zu, sagt aber, dass eine andere Matrixnummer nicht zwingend eine eigene Veröffentlichung begründet (allgemeine Regeln von Discogs, auf Englisch). Für Schallplatten lies, wie du die Pressung einer Schallplatte erkennst.

So erkennst du eine CD-Ausgabe – Schritt für Schritt

Arbeite dich von der Verpackung zur Disc vor und lass das Mittelloch entscheiden.

Schritt 1: Disc, Booklet und rückseitiges Inlay bereitlegen

Leg Disc, Booklet, rückseitiges Inlay (die Karte hinter dem Tray, in dem die Disc sitzt) und einen eventuellen Schuber, Obi-Streifen oder Aufkleber bereit und prüfe, ob alles zusammengehört: In einer gebrauchten Hülle kann die Disc einer anderen Ausgabe stecken. Notiere bei einem Set jede Disc, denn jede kann ihre eigene Nummer tragen (Discogs-Richtlinien zu Katalognummern).

Hinweis Wo du auf einer CD nachsiehst Was er dir verrät
Barcode Rückseitiges Inlay, Schuber oder ein Aufkleber Eine Vorauswahl; mehrere Ausgaben können sich einen teilen
Katalognummer Inlay-Rücken, rückseitiges Inlay, Disc-Aufdruck, Booklet Die Referenz des Labels für die Ausgabe
„Made in“- und ©-Vermerke Rückseitiges Inlay, Disc-Aufdruck, Booklet Das Land des Presswerks; ein späteres ©-Jahr deutet auf eine Neuauflage hin
Inhalt Anzahl der Discs, Tracklist, Bonustracks Schließt Deluxe-Ausgaben und Ausgaben mit Bonus-Disc ein oder aus
Matrix- und IFPI-Codes Glänzendes Band und transparenter Innenring um das Mittelloch Unterscheidet Ausgaben und Produktionsläufe, die identisch aussehen

Wo sie sitzen, zeigt die bebilderte CD-Anleitung von Discogs.

Schritt 2: Barcode der CD scannen

Lade VinylBox herunter, öffne den Scanner, wähle „Barcode“ und richte die Kamera auf den Barcode, meist auf dem rückseitigen Inlay. Passende Discogs-Veröffentlichungen erscheinen unter „Select your version“, jede mit Land, Jahr und Formaten sowie dem Anfang ihrer Kennungen, etwa Mastering SID Code und Mould SID Code, sofern Discogs sie hat; öffne ein Ergebnis, um die vollständige Liste zu sehen, Matrix / Runout inklusive.

Illustration einer Hand, die die Rückseite einer fiktiven CD, Saltmarsh Telegraph, hält – mit Tracklist, dem Titel auf beiden Seitenrücken und einem Barcode in der Ecke –, während die Kamera eines Smartphones den Barcode erfasst
Illustration: Der Barcode auf der Rückseite einer fiktiven CD, Saltmarsh Telegraph, wird gescannt.

Kein Barcode? Wechsle zu „Cover“ und scanne die Vorderseite des Booklets, oder suche nach Künstler, Titel oder Label. So scannt und katalogisiert VinylBox CDs.

Schritt 3: Nach CD filtern, dann nach Land und Jahr

Stell den Formatfilter über den Ergebnissen auf CD: Ein Cover-Scan vergleicht das Artwork, daher können auch LP- und Kassettenversionen erscheinen. Ergänze dann Land, Jahr oder Label, sofern du sie bestätigen kannst.

Filtere nur nach dem, was du ablesen kannst: Auf Discogs bezeichnet das Land den Markt, auf dem eine Veröffentlichung verkauft wurde, nicht den Herstellungsort (Discogs-Richtlinien zum Land), und Neuauflagen können alte Copyright-Jahre behalten (Discogs-Richtlinien zum Veröffentlichungsdatum).

Schritt 4: Nach Katalognummer, Matrix oder IFPI-Code suchen

Tippe die Katalognummer vom Rücken oder vom rückseitigen Inlay in das Suchfeld über den Ergebnissen. VinylBox durchsucht auch die Werte unter Matrix / Runout und die SID-Codes jedes Ergebnisses und hebt hervor, was passt – so funktioniert auch ein IFPI-Code oder eine markante Zeichenfolge aus der Matrix deiner Disc. „IFPI“ allein hebt die Codes aller Ausgaben hervor, wie unten zu sehen; ergänze die Zeichen dahinter, etwa L327, um die Liste einzugrenzen. Passt nichts, tippe weniger ein, etwa nur die Ziffern: Leerzeichen und Bindestriche variieren.

„Select your version“ in VinylBox, auf CD gefiltert, mit „IFPI“ im Suchfeld: zwei CDs von Random Access Memories aus dem Jahr 2013, eine aus Europa und eine aus den USA, bei denen IFPI in ihren Mastering-SID- und Mould-SID-Codes hervorgehoben ist
Eine Suche nach IFPI in den CD-Ergebnissen hebt bei jeder Ausgabe Mastering SID Code und Mould SID Code hervor.

Schritt 5: Matrix, IFPI-Codes und Fotos vergleichen

Lies den Text rund um das Mittelloch deiner Disc (wie das geht, steht weiter unten) und öffne dann jedes Ergebnis, um ihn mit allen Kennungen zu vergleichen. Wenn sie gelistet sind, unterscheiden Matrix und IFPI-Codes oft zwei CDs mit demselben Barcode.

Vergleiche die IFPI-Codes getrennt von der Matrix: Discogs führt sie in eigenen Feldern (Discogs-Richtlinien zu Kennungen). Listet ein Kandidat keine, markiere sie als unbekannt, nicht als Widerspruch.

Ein geöffnetes CD-Ergebnis in VinylBox: die US-CD von Random Access Memories aus dem Jahr 2013 mit den Zeilen Mastering SID Code, Mould SID Code, Rights Society und Matrix / Runout, die Taste „+ Zur VinylBox hinzufügen“ (+ Add to VinylBox) mit Schlagwort- und Herz-Taste, „Schätzwert“ (Est. Value) £15.96 mit „Verkaufen“ (Sell), „Zuletzt verkauft“ (Last sold) am 7. Okt. 2026 mit Preisen für „Min.“, „Med.“ und „Max.“ sowie „Details anzeigen“ (View Details)
Ein geöffnetes Ergebnis listet Mastering SID Code, Mould SID Code und Matrix / Runout der Ausgabe auf. Stand der Zahlen: 21. Oktober 2026.

Tippe dann auf „Details anzeigen“: Die Discogs-Fotos auf der Veröffentlichungsseite können das rückseitige Inlay und die Disc zeigen, damit du Logos und Kleingedrucktes vergleichen kannst.

Schritt 6: Die Ausgabe in deiner Sammlung speichern

Sobald ein Kandidat keine ungeklärten Widersprüche mehr hat, speichere ihn. Scannen funktioniert ohne Konto; zum Speichern meldest du dich in VinylBox mit Discogs an oder erstellst über den Anmeldebildschirm der App ein Discogs-Konto, und deine Sammlung wird synchronisiert. Tippe in der Scan-Ansicht auf „+ Zur VinylBox hinzufügen“; sobald die Veröffentlichung gespeichert ist, steht auf der Taste „✓ In der VinylBox“. Lege in derselben Ansicht den Ordner fest, den „Medienzustand“ für die Disc, den „Zustand des Covers“ für Booklet und Inlay (so bewertest du eine CD) und unter „Notizen“ die Belege, die du abgeglichen hast (siehe das Beispiel unten).

Scan-Ansicht in VinylBox nach dem Speichern einer Veröffentlichung: „Hinzugefügt am“ (Added on) 20. Okt. 2026, „Ordner“ (Folders) „Nicht kategorisiert“ (Uncategorized), „Medienzustand“ (Media Condition) Very Good Plus (VG+), „Zustand des Covers“ (Sleeve Condition) Very Good (VG) und „Notizen“ (Notes) mit „Gifted by Dad“, darunter die Tasten „Verkaufen“ (Sell), „Entfernen“ (Remove) und „Details anzeigen“ (View Details)
Die Scan-Ansicht nach dem Speichern: „Ordner“ (Folders), „Medienzustand“ (Media Condition), „Zustand des Covers“ (Sleeve Condition) und „Notizen“ (Notes), darunter „Verkaufen“ (Sell), „Entfernen“ (Remove) und „Details anzeigen“ (View Details).

Warum passt ein Barcode zu mehreren CD-Versionen?

Ein Barcode kennzeichnet ein Produkt im Handel, keine Ausgabe und keinen Produktionslauf. Derselbe Code kann auf Discs aus verschiedenen Presswerken, Produktionsläufen oder Märkten stehen, daher passt der Barcode einer CD oft zu mehr als einer Discogs-Veröffentlichung. Und auf Discogs begründet ein anderer Barcode nicht zwingend eine eigene Veröffentlichung (allgemeine Regeln von Discogs), sodass eine Veröffentlichung mehrere Barcodes listen kann.

Sieh einen Barcode-Treffer als Vorauswahl und lass Katalognummer, Inhalt und den Text am Mittelloch entscheiden.

Katalognummer vs. Barcode bei CDs: Was ist der Unterschied?

Die Katalognummer einer CD ist die eigene Referenz des Labels für die Ausgabe, oft aufgedruckt auf Rücken, rückseitigem Inlay und Disc (Discogs-Richtlinien zu Katalognummern). Der Barcode ist ein Produktcode für den Handel, meist ein 12-stelliger UPC- oder ein 13-stelliger EAN-Code.

Keiner von beiden bestimmt eine CD-Ausgabe allein: Eine Nachpressung kann beide Nummern behalten, und eine regionale Ausgabe ändert vielleicht nur Präfix oder Suffix der Katalognummer. Notiere beide so, wie sie aufgedruckt sind.

So liest du Matrixnummer und IFPI-Codes auf einer CD

Matrixnummer und IFPI-Codes sind kleine Zeichen rund um das Mittelloch auf der Abspielseite. Fass die Disc nur am Rand und am Mittelloch an, wie es die Library of Congress empfiehlt, halte sie schräg unter eine Lampe und lies erst das glänzende Band, dann den transparenten Ring darin.

Illustration der Abspielseite einer fiktiven CD, Saltmarsh Telegraph: BWQ-CD 4417 01 und IFPI LZQ4 im glänzenden Band rund um das Mittelloch eingeätzt, dazu IFPI Q9ZK und ein Teil einer zweiten IFPI-Markierung im transparenten Innenring
Illustration: die Abspielseite der fiktiven CD Saltmarsh Telegraph, mit BWQ-CD 4417 01 und IFPI LZQ4 im glänzenden Band und IFPI Q9ZK im transparenten Innenring.

Notiere drei Dinge getrennt:

  1. Matrix: der vollständige Text im glänzenden Band. Er enthält meist eine Pressnummer, manchmal mit der Katalognummer, und kann einen Barcode sowie Namen oder Logo des Herstellers umfassen (Discogs-Richtlinien zum Format). Schreib ihn so ab, wie er dasteht, auch Ziffern, die den Barcode wiederholen: Weichen sie von denen auf dem Inlay ab, gehört die Disc vielleicht nicht zu ihrer Hülle.
  2. IFPI-Mastering-Code: bei vielen CDs, die seit Mitte der 1990er-Jahre hergestellt wurden, ein Code im selben Band, der mit „IFPI L“ beginnt und bei der Herstellung des Glasmasters der Disc angebracht wurde.
  3. IFPI-Mould-Code: „IFPI“, gefolgt von vier oder fünf Zeichen ohne führendes L, im transparenten Innenring, beim Spritzguss der Disc angebracht und oft nur schwach zu erkennen.

Die IFPI, der internationale Verband der Musikindustrie, führte diese Source-Identification-Codes (SID-Codes) 1994 ein; die Hersteller übernahmen sie nach und nach. Sie sind Maschinen zugeordnet, die den Besitzer wechseln können, daher verrät ein Code allein nicht, wer eine Disc hergestellt hat (Discogs-Richtlinien zu Kennungen).

Lässt sich ein Zeichen nicht entziffern, zoome mit der Kamera deines iPhones heran und notiere „nicht lesbar“, statt zu raten.

So erkennst du, ob eine CD eine Erstpressung ist

Eine Erstpressung ist eine Disc aus dem frühesten Produktionslauf der ursprünglichen CD-Veröffentlichung eines Albums, meist mit Angabe des Landes, wie bei einer UK-Erstpressung. Diese Veröffentlichung auf Discogs zu finden ist nötig, reicht aber nicht, denn eine Veröffentlichung kann mehrere Produktionsläufe umfassen.

Diese Hinweise schließen eine Erstpressung in der Regel aus:

  • IFPI-Codes bei einem Album, das vor 1994 erstmals auf CD erschien. Die Codes kamen erst 1994, also stammt diese Disc aus einem späteren Produktionslauf.
  • Ein späteres ©-Jahr als bei der Originalveröffentlichung. Das ©-Jahr ändert sich meist mit jeder Veröffentlichung, während das ℗-Jahr bei der Aufnahme bleibt (Discogs-Richtlinien zum Veröffentlichungsdatum).
  • Hinweise auf eine Neuauflage oder Extras, etwa „remastered“ oder Bonustracks, die das Original nicht hatte.
  • Eine andere Katalognummer, ein anderes Label-Logo oder ein anderer Herstellertext als auf den Fotos und in den Kennungen der Originalveröffentlichung.

Umgekehrt gilt das nicht: Ein fehlender IFPI-Code beweist keine frühe Disc, denn die Codes wurden nach und nach eingeführt, und ein schwacher Mould-Code wird leicht übersehen. Solange weder die Anmerkungen zur Veröffentlichung noch erfahrene Sammler sagen, welche Matrix zuerst kam, bezeichne dein Exemplar als Originalveröffentlichung, nicht als Erstpressung. Versieh eine bestätigte Erstpressung über die Schlagwort-Taste neben „✓ In der VinylBox“ mit einem Schlagwort, indem du eines wie „Erstpressung“ auswählst oder neu erstellst.

Drei Ordner in VinylBox, „Favoriten“, „Limitierte Auflage“ und „Geschenke“, über den Schlagworten „Dauerrotation“, „Erstpressung“, „Geschenkt“ und „Signiert“
„Ordner“ und „Schlagworte“ in VinylBox, darunter das Schlagwort „Erstpressung“

So entscheidest du zwischen CD-Ausgaben, die gleich aussehen

Liegen die Kandidaten nah beieinander, markiere jeden Hinweis bei jedem Kandidaten als passend, als Widerspruch oder als unbekannt: die Katalognummer, den Inhalt, die „Made in“- und ©-Vermerke, die Matrix und die IFPI-Codes. Wähle eine Veröffentlichung nur, wenn sie keine ungeklärten Widersprüche hat. Unbekannt heißt nicht passend.

Hypothetisches Beispiel: Saltmarsh Telegraph von Tessaly Vane ist die erfundene CD aus der Illustration oben, erschienen auf dem erfundenen Label Brackwater Sound, Katalognummer BWQ-CD 4417. Dein Exemplar hat eine Disc mit elf Tracks, trägt die Vermerke „Made in Germany“ und „© 1998“, und rund um das Mittelloch stehen BWQ-CD 4417 01, IFPI LZQ4 und IFPI Q9ZK. Ein Barcode-Scan in VinylBox, auf CD gefiltert, liefert drei Veröffentlichungen zum Vergleich.

Prüfpunkt Kandidat A Kandidat B Kandidat C
Katalognummer Passt Passt Passt
Discs und Tracks Widerspruch: 2 CDs, 15 Tracks Passt: 1 CD, 11 Tracks Passt: 1 CD, 11 Tracks
Matrix Unbekannt: nicht gelistet Passt: BWQ-CD 4417 01 Widerspruch: BWQ-CD 4417 03
IFPI-Mastering-Code Unbekannt: nicht gelistet Passt: IFPI LZQ4 Widerspruch: anderer Code

Prüfe zuerst das Booklet. Nennt es eine Disc mit elf Tracks, bleibt der Widerspruch bei Kandidat A bestehen, und Kandidat B ist die einzige Veröffentlichung ohne Widerspruch – speichere also B; nennt es eine zweite Disc, gehört dein Exemplar vielleicht zu Kandidat A und ist unvollständig. Halte dann unter „Notizen“ fest, was du abgeglichen hast:

Kat.-Nr. BWQ-CD 4417 · 1 CD, 11 Tracks · Made in Germany · © 1998 · Matrix BWQ-CD 4417 01 · IFPI LZQ4 / IFPI Q9ZK · geprüft Okt. 2026

Bleibt bei jedem Kandidaten ein Widerspruch, notiere die genaue Frage, etwa „Matrix passt zu B, Mastering-Code zu keinem“, und frag in den Discogs-Foren nach – mit dem Konto, das du in VinylBox nutzt.

Nach dem Erkennen: speichern, Schlagworte vergeben, Wert prüfen

Sobald die Ausgabe bestätigt ist, hält VinylBox den Rest zusammen:

  • Sammlung: Deine Sammlung, Ordner und Wunschliste werden in beide Richtungen mit Discogs synchronisiert, und du kannst die synchronisierte Sammlung, Ordner, intelligente Ordner (Smart Folders) und Schlagworte offline durchstöbern, um im Plattenladen nachzusehen, was du schon hast (siehe unsere Checkliste für den Kauf gebrauchter Schallplatten).
  • Schlagworte und intelligente Ordner: Versieh Ausgaben mit Schlagworten wie „Japan-Import“ oder „Box-Set“, oder erstelle unter „Meine VinylBox“ einen intelligenten Ordner, bei dem „Formate“ auf CD gesetzt ist; beides wird privat in iCloud gespeichert, nicht auf Discogs. Intelligente Ordner kannst du kostenlos ausprobieren, und mit VinylBox Pro, schon ab 1,99 €/Monat, erstellst du unbegrenzt viele Ordner, intelligente Ordner und Schlagworte. Für ein ganzes Regal lies, wie du deine Schallplatten und CDs katalogisierst.
  • Wert: Das geöffnete Ergebnis zeigt den „Schätzwert“ der Ausgabe, das Datum unter „Zuletzt verkauft“ und die Verkaufspreise „Min.“, „Med.“ und „Max.“, sofern Discogs Verkäufe dazu hat (tippe auf „Zuletzt verkauft“, um die Verkaufshistorie zu sehen). Die Werte sind Schätzungen auf Basis von Discogs-Daten für die Ausgabe, nicht für dein Exemplar; Discogs-Preise erklärt macht daraus eine Spanne.

Willst du ein doppeltes Exemplar verkaufen, tippe auf „Verkaufen“, um das Formular „Neues Angebot“ zu öffnen, in das der gespeicherte „Medienzustand“ und „Zustand des Covers“ des Exemplars übernommen werden, und biete es mit deinem Discogs-Verkäuferkonto auf dem Discogs Marketplace an. Es fallen Discogs-Gebühren an, und zum Veröffentlichen von Listings brauchst du VinylBox Pro, schon ab 1,99 €/Monat.

Häufige Fragen

Was tun, wenn die Matrix meiner CD nicht auf Discogs steht?

Prüfe deine Abschrift Zeichen für Zeichen, dann die Anmerkungen jedes Kandidaten und die gelisteten Varianten unter Matrix / Runout. Passen Katalognummer, Inhalt, „Made in“-Vermerk und ©-Jahr alle zu einer Veröffentlichung, ist eine nicht gelistete Matrix oft nur eine Variante davon: Laut Discogs begründet eine andere Matrixnummer nicht zwingend eine eigene Veröffentlichung. Speichere diese Veröffentlichung in VinylBox und halte deinen Matrix-Text unter „Notizen“ deines Exemplars fest.

Was ist der Unterschied zwischen IFPI-Mastering- und Mould-Codes?

Der Mastering-Code beginnt mit „IFPI L“ und wird bei der Herstellung des Glasmasters angebracht; der Mould-Code, „IFPI“ und vier oder fünf Zeichen ohne das L, kommt beim Spritzguss der Disc in den transparenten Innenring. Discogs erfasst sie als Mastering SID Code und Mould SID Code, und VinylBox zeigt beide, sofern Discogs sie hat. Keiner von beiden verrät allein den Hersteller, denn die Codes gehören zu Maschinen.

Wie unterscheide ich eine gepresste CD von einer CD-R?

Lies den Text rund um das Mittelloch. Die Matrix einer gepressten CD trägt meist eine Pressnummer, oft mit Barcode und Namen oder Logo des Herstellers. Eine CD-R, die in einem Computerlaufwerk gebrannt wurde, hat nichts davon, nur eine schwer lesbare Typnummer, die oft 74 oder 80 enthält, und ihre Datenseite ist oft grünlich oder bläulich gefärbt. Discogs führt CD-Rs als eigenes Format, CDr (Discogs-Richtlinien zum Format).

Ist eine remasterte CD eine andere Ausgabe?

Meistens ja. Ein Remaster bringt das Album mit neuem Mastering heraus, das meist im Booklet genannt wird, und Discogs listet es als eigene Veröffentlichung, wenn es sich vom Original unterscheiden lässt. Schließ aber nicht allein aus IFPI-Codes oder einer neuen Matrix auf ein Remaster: Ein späterer Produktionslauf der Originalausgabe kann beides tragen – bei identischem Audiomaterial.

Gibt es eine App, die CD-Ausgaben erkennt?

Ja. VinylBox, eine unabhängige iPhone- und iPad-App, die mit deinem Discogs-Konto funktioniert, scannt den Barcode oder das Cover einer CD und listet die passenden Discogs-Veröffentlichungen mit den Kennungen auf, die Discogs hat – IFPI-Codes inklusive. Du kannst sie auf CD filtern, nach Katalognummer oder Code durchsuchen und mit deiner Disc vergleichen. VinylBox kannst du kostenlos im App Store laden und mit einem kostenlosen Plan nutzen, der sich perfekt für den Einstieg und kleinere Sammlungen eignet.

Lade VinylBox herunter, nimm eine CD aus dem Regal und geh sie durch: Barcode scannen, auf CD filtern, nach der Katalognummer suchen, den Text am Mittelloch lesen, dann mit Discogs anmelden und die Ausgabe speichern, die passt.

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